Die Idee

 

Heilige Nacht

Der bayerische Volksschauspieler Bertl Schultes (1881 - 1964) schreibt in seinen Erinnerungen über die Entstehung der Heiligen Nacht: Es war Advent. Thoma war mit seinem Jäger in seinen Tegernseer Bergen. Eisig kalt war es und ein scharfer Wind schnitt einem schier das Gesicht entzwei. Auf einmal hörte der Jäger, wie Thoma vor sich hinsagte: 'Im Wald is so staad, alle Weg san verwaht'. Es war die Geburtsstunde der Heiligen Nacht, … Thoma schrieb die Heilige Nacht in der Bauernstube (Foto) seines Landhauses Auf der Tuftn in Rottach.


Die Widmung

 

Die Taschner Mäderln

Thoma sendet kurz vor Weihnachten 1915 den ersten Teil der Heiligen Nacht den Töchtern seines verstorbenen Freundes Ignatius Taschner nach Mitterndorf bei Dachau: Liebe Maja und liebe Wuschi, diese Verse habe ich gemacht im Andenken an Euren lieben Vater und immer in der Vorstellung, wie er und ich zusammen damit ein Volksbuch hätten herstellen können. Im nächsten Jahr, wenn wir Alle noch leben, schicke ich Euch den Schluß. Ein fröhliches Weihnachten wünscht Euch Euer Ludwig. Am 26. Dezember 1916 sandte Thoma den zweiten Teil des Werks.


Die Weihnachtslegende

 

Erstausgabe

1917 erscheint die Heilige Nacht mit Illustrationen stammten von Wilhelm Schulz im Münchner Albert Langen Verlag. Über sein Werk schrieb Thoma einem Freund: Ich liebe dieses Buch auch; es ließ sich mühelos und von Herzen herunter dichten und war angeregt vom Schnee und stillen, sternenhellen Winternächten ... Wir wollten ein Krippenspiel machen: er (Anm.: Ignatius Taschner) die Bilder, ich den Text. Dazu Musik von Max Reger – das wäre was geworden!


Ticketstand

 

grün = vorhanden

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rot = ausverkauft


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Merkur gesamt vom 20./21.7.2019
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